Hercules verbrennt sich selbst in Anwesenheit seines Freundes Philoctetes (1782)
Hercules oder Herakles war durch das Blut des Zentauren Nessos vergiftet worden und litt furchtbare Schmerzen an seiner
Haut, die er sich fetzenweise abriss. In seiner Verzweiflung ließ er sich von seinem Freund Philoctetes auf einem
Scheiterhaufen lebend verbrennen.
Von Hercules’ malträtierter Haut ist auf Akimovs Bild nichts zu sehen er präsentiert einen perfekten Männerkörper ohne
jeden Makel. Der Freund erscheint in der Pose einer Liebenden. Ohne die Geschichte zu kennen, würde man ihn für eine
Frau halten.
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